Medieninformation: Baureform-Wohnstätte um individuelle Lösungen für Brandopfer in Traun bemüht
Bekanntlich stand in der Silvesternacht ein Wohnhaus der Baureform-Wohnstätte in der Guido Holzknecht-Straße in Traun in Brand. Das Gebäude ist seither behördlich gesperrt, rund 50 Menschen mussten alles zurücklassen und haben vorübergehend ihre eigenen vier Wände verloren.
Der Wohnhausbrand in Traun in der Silvesternacht machte rund 50 Menschen obdachlos. Die 24 im Jahr 1981 errichteten Wohnungen in der Guido Holzknecht-Straße 31 und 33 sind derzeit behördlich gesperrt.
Die Verantwortlichen der Baureform-Wohnstätte, die beiden Vorstände Mag.a Claudia Hahn und Ing. Roland Hattinger, zeigen sich erschüttert: „Wir fühlen mit unseren Mieterinnen und Mietern, die über Nacht ihr Dach über dem Kopf verloren haben und sind um rasche Lösungen bemüht. Wir sind aber auch froh darüber, dass niemand ernsthaft verletzt wurde“. Die Notfallkette hat funktioniert, ein Bewohner meldete den Brand bei der internen Notrufnummer, die zuständige Firma war unmittelbar nach Ausbruch des Brandes vor Ort und übernahm die Koordination der Sofortmaßnahmen.
„Trotz internen Betriebsurlaubes ist es uns gelungen, mit den zuständigen Abteilungsleitern innerhalb eines Tages Ausweichquartiere in Traun, Leonding und Linz-Ebelsberg zu organisieren. Diese sollen jenen Mieterinnen und Mietern angeboten werden, die selbst keine Übergangslösung finden oder die nicht mehr in die alte Wohnung zurückkehren möchten. Nachteilig ist allerdings, dass die Wohnungen unmöbliert sind und auch keine Küchen eingebaut haben.“, so die beiden Vorstände.
Die nächsten Schritte: Individuelle Übergangslösungen, Mietzinsbefreiung und rasche Sanierung
Die für kaufmännische Angelegenheiten zuständige Direktorin Hahn skizziert die weitere Vorgehensweise: „Alle Hauptmieterinnen und -mieter werden derzeit durch die Hausverwaltung kontaktiert, mit jeder und jedem einzelnen soll eine individuelle Lösung gefunden werden. Zudem erhalten selbstverständlich alle Bewohnerinnen und Bewohner eine Mietzinsbefreiung für dengesamten Zeitraum der Unbenutzbarkeit der Wohnung. Die Vorschreibung wird ausgesetzt, bis das Gebäude wieder bewohnbar ist.“
Das Objekt wird so rasch wie möglich saniert, damit die Bewohnerinnen und Bewohner wieder einziehen können. „Entgegen einigen Medienberichten kann das Gebäude sanieret werden und wird nicht abgerissen.“, sagt Direktor Hattinger, der für die technischen Belange in der Genossenschaft verantwortlich zeichnet. „Derzeit ist das Löschwasser durch die niedrigen Temperaturen gefroren, was eine rasche Dachsanierung erschwert. Wir warten gerade auf die Gutachten der Sachverständigen, sowie auf den Bescheid der Baupolizei, dann starten wir umgehend mit den Sanierungsmaßnahmen “
Für die Sanierungsarbeiten sind mehrere Firmen beauftragt, diese sind untereinander bestens koordiniert. „Wir teilen die Wohnungssanierungsarbeiten auf mehrere Firmen auf, sodass parallel und effizient gearbeitet werden kann. Somit wird die Dauer der Sanierungsarbeiten bestmöglich reduziert“, so Hattinger.
Hahn ergänzt: „Die Sanierung der Gebäudesubstanz ist von der Gebäudeversicherung gedeckt. Für den Ersatz von beschädigtem Inventar ist die jeweilige Haushaltsversicherung zuständig.“
Danke an alle Helferinnen und Helfer
Der Vorstand der Baureform-Wohnstätte bedankt sich bei den Feuerwehren, dem Roten Kreuz Traun und der Polizei, die den Brand eingedämmt und die obdachlos gewordenen Mieterinnen und Mieter versorgt und betreut haben. „Allen Einsatzkräften sprechen wir ein großes Dankeschön aus. Wir werden uns bei allen Ehrenamtlichen in geeigneter Weise bedanken“ so die beiden Vorstände unisono.
Auch die Gemeinde Traun betreut die Betroffenen vorbildlich. „Wir bedanken uns bei Bürgermeister Ing. Karl-Heinz Koll und Vizebürgermeister Peter Aichmayr, der auch Mitglied des Aufsichtsrates der Baureform-Wohnstätte ist, für ihr rasches Handeln“ zollen Hahn und Hattinger den politisch Verantwortlichen in der Stadt Traun Respekt.