1910 bis heute: Die Geschichte der Baureform-Wohnstätte
Einst und jetzt auf dem Weg in die Zukunft.
Die Geschichte unserer Genossenschaft beginnt im Jahr 1910. Seit diesem Zeitpunkt hat die heutige Baureform-Wohnstätte einen langen und erfolgreichen, wenn auch nicht immer einfachen, Weg zurückgelegt. Die Meilensteine der BRW-Geschichte:
Im Oktober reicht der Vorstand die Einreichplanung für die neuen Büroräumlichkeiten in der Anzengruberstraße bei der Stadt Linz ein und beginnt damit ein neues Kapitel Genossenschaftsgeschichte.
Mit diesem runden Jubiläum beweist die Genossenschaft ihre Erfahrung und ihre Beständigkeit. Leistbarer Wohnraum für Generationen war Gründungsidee und gilt heute wie vor 110 Jahren als Leitlinie.

In Luftenberg wird mit dem geförderten Neubauprogramm „Junges Wohnen“ kostengünstig leistbarer Wohnraum für junge Menschen im Einzugsgebiet von Linz ermöglicht.
Die BRW verwaltet erstmals über 10.000 Wohnungen, Geschäftslokale, Garagen und sonstige Einheiten.
Die „Baureform Wohnstätte“ hat ihren Mitgliederstand innerhalb von 16 Jahren auf über 20.000 verdoppelt.

Die „Baureform Wohnstätte“ garantiert ein Jahrhundert Erfahrung, Vertrauen und Verantwortung für ihre Mitglieder. Das Jubiläum wird mit einer großen Festveranstaltung gefeiert.

Die Genossenschaft eröffnet feierlich ihr neues Kundenservice-Center im Erdgeschoß der Dinghoferstraße 63.

Das mittlerweile denkmalgeschützte Wohnhaus in der Eisenhandstraße 22 wird generalisiert – 90 Jahre nachdem es als erstes Haus der Genossenschaft bezogen wurde.

Die Genossenschaft errichtet im Auftrag der Stadt Linz ein Seniorenzentrum am Lenaupark.
Die „Baureform-Wohnstätte“ zählt erstmals mehr als 10.000 Mitglieder.
Die Baureform-Wohnstätte feiert ihr 75-jähriges Bestehen und hat zu diesem Zeitpunkt rund 8.000 Mitglieder, 17 Angestellte und verwaltet rund 3.400 Wohnungen.

Am 7. Jänner ziehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der „Baureform-Wohnstätte“ in das neue Genossenschaftsbüro in der Dinghoferstraße 63/65.
Die Genossenschaft schließt einen Treuhandvertrag mit der Stadt Traun zur Verwaltung von 41 gemeindeeigenen Wohnobjekten mit 245 Wohnungen und 20 Garagen ab.
Baubeginn für Wohnhäuser in Vöcklabruck, Eferding, Traun, Linz Urfahr und Ried im Innkreis. Beginn des Bauvorhabens Dinghoferstraße 63/65, um ein neues Genossenschaftsbüro für die „Baureform-Wohnstätte“ zu schaffen.
Die „Baureform-Wohnstätte“ entsteht. Die „Baureform“ bringt 60 Miethäuser mit 978 Wohnungen, ein Büro, acht Geschäftslokale und 12 Garagen in Linz ein. Durch die „Wohnstätte“ werden weitere 89 Wohnhäuser mit 1.034 Wohnungen, 19 Geschäftslokalen, 533 Siedlungshäuser, zwei Eigentumswohnhäuser und 56 Garagen in ganz Oberösterreich eingebracht. Durch die Fusion ist die „Baureform-Wohnstätte“ nun zur Hälfte an der „VLW“ beteiligt.

Die „Baureform“ erhält das Bronzene Ehrenzeichen der Landeshauptstadt Linz für Verdienste im gemeinnützigen Wohnungsbau.
Errichtung weiterer geförderter Wohnhäuser in Linz sowie erster Betreuungsbauten in der Bethlehemstraße, Brucknerstraße, Haidfeldstraße und Freistädter Straße durch die „Baureform“. Errichtung von 1.454 Einfamilien-Siedlungshäusern in ganz Oberösterreich durch die „Wohnstätte“.
Neuerrichtung der Häuser Figulystraße 6a, 8 und 37 sowie Gärtnerstraße 20/22 und Tegetthoffstraße 24 aus Mitteln des Wohnhauswiederaufbaufonds durch die „Baureform“.
Die Funktionäre der vier ältesten Wohn- und Siedlungsgenossenschaften „Baureform“, „Wohnstätte“, „Familie“ und „Wohnungsfürsorge“ gründen die gemeinnützige GmbH „VLW – Vereinigte Linzer Wohnungsgenossenschaften“ und beteiligen sich zu jeweils 25 Prozent.
Einstellung der Bautätigkeit, sechs Häuser der „Baureform“ werden durch Bomben zerstört, acht bleiben unbeschädigt, die restlichen 30 sind in Mitleidenschaft gezogen.
Die „Baureform“ übernimmt die „Eisenbahnergenossenschaft“ mit ihren Mitgliedern sowie Wohnhäusern in der Figulystraße und der Goethestraße.
Errichtung des ersten Mietshauses mit staatlicher Wohnbauförderung in ganz Österreich in der Blumauerstaße 11/Südtirolerstraße 36 in Linz durch die „Baureform“.
Gründungsversammlung am 12. Juli als Baugenossenschaft der freigewerkschaftlich organisierten Arbeiter und Angestellten.
Zusammenschluss der Genossenschaften „Baureform“, „Familie“, „Heimstätte“ und „Wohnungsfürsorge“ zum „Oberösterreichischen Landesverband gemeinnütziger Baugenossenschaften“ auf Anregung der Baureform, Beginn mit dem Bau von Siedlungshäusern.
Einstellung der Bautätigkeit der „Baureform“ während der Kriegsjahre.

Bezug der ersten von der „Baureform“ errichteten Mietshäuser in der Eisenhandstraße 22 sowie in der Sonnensteinstraße 7 und 9 in Linz.

Gründungsversammlung am 20. April im Hotel Schiff in Linz.