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Brandobjekt in Traun nach neun Monaten Sanierung vollständig wiederhergestellt: Mieterinnen und Mieter feiern den Wiedereinzug in ihr neues altes Zuhause

Posted by wordpressadmin auf 5. Oktober 2026
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Bekanntlich stand in der Silvesternacht ein Wohnhaus der Baureform-Wohnstätte (BRW) in der Guido Holzknecht-Straße in Traun in Brand. Ausgelöst wurde dieser durch eine Silvesterrakete. Seit September sind wieder alle Wohnungen bewohnt.

Dazwischen liegen acht herausfordernde Monate für die 24 Hauptmieter:innen und deren Familien sowie neun Monate umfangreiche Sanierungsmaßnahmen. Die Genossenschaft bedankte sich kürzlich mit einem Fest bei allen, die in dieser Zeit ihren Beitrag geleistet haben.

Am 1. Jänner landete kurz nach Mitternacht eine Silvesterrakete auf einem Balkon eines Wohnhauses der BRW in der Guido Holzknecht-Straße in Traun. Kurze Zeit später stand der gesamte Dachstuhl in Flammen, ein Großaufgebot von 12 Feuerwehren, Rettung und Polizei kümmerten sich um die über Nacht obdachlos gewordenen Bewohnerinnen und Bewohner.

Die Sanierung des Gebäudes mit insgesamt 24 im Jahr 1981 errichteten Wohnungen in der Guido Holzknecht-Straße 31 und 33 wurde umgehend begonnen. Das gesamte Dach musste abgetragen, alle Wohnungen geräumt und saniert werden. In den vergangenen neun Monaten wurden umfassende Abbruch-, Dachdecker- und Zimmererarbeiten, Maler- und Fliesenlegerarbeiten sowie Fassadenarbeiten durchgeführt. Die gesamte Installation inkl. der Steig- und Fallstränge sowie ein Tausch aller Fenster waren notwendig.

Vorstandsdirektor der Baureform-Wohnstätte, Ing. Roland Hattinger, ist für die technischen Belange der Baureform-Wohnstätte zuständig und zeigt sich erfreut, dass zusätzlich zu den aufgrund des Brandschadens notwendigen Sanierungsmaßnahmen weitere Verbesserungen am Objekt vorgenommen werden konnten: „Wir nutzten die Gelegenheit, um das Gebäude thermisch zu optimieren und baulich auf einen zeitgemäßen Standard zu bringen. Diese zusätzlichen Maßnahmen wurden mit Mitteln der Wohnbauförderung unterstützt.“

Die Baureform-Wohnstätte fand für die Zeit, in der das Gebäude behördlich gesperrt war, individuelle Übergangslösungen mit den Hauptmieterinnen und Hauptmietern. Bis zum Wiederbezug wurde die Mietvorschreibung ausgesetzt. Vorstandsdirektorin Mag.a Claudia Hahn berichtet, dass die Rückkehr der Bewohnerinnen und Bewohner auf Etappen erfolgte: „Im Juni konnten die Erdgeschoß-Wohnungen wieder bezogen werden, im Juli jene im ersten und zweiten Obergeschoß. Im September schließlich zogen die Dachgeschoß-Mieterinnen und Mieter wieder in ihr Zuhause.“

Die Baureform-Wohnstätte richtete gemeinsam mit der Sanierungsfirma kürzlich ein Fest für die Hausgemeinschaft und für all jene, die in der Brandnacht und in der Zeit danach einen wichtigen Beitrag geleistet haben, aus.

Die beiden Vorstände der BRW bedankten sich u. a. beim Roten Kreuz Traun, bei der Stadtgemeinde und beim Land Oberösterreich, Abteilung Wohnbauförderung. „Das Rote Kreuz hat unsere Bewohnerinnen und Bewohner in der Brandnacht und auch in den Wochen danach betreut. Mit der Stadtgemeinde Traun hatten wir engen Kontakt bezüglich der Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner und von Wohnbaureferenten LH-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner gab es eine rasche und unbürokratische Förderzusage für die zusätzliche thermische Sanierung“, zeigen sich Mag.a Hahn und Ing. Hattinger dankbar über so viel Zuspruch und Unterstützung. „Bei den ehrenamtlichen Feuerwehren, die in der Brandnacht im Einsatz waren, haben wir uns ebenfalls schon bedankt – mit einer Getränkespende beim nächsten Feuerwehrfest. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Team BRW haben Großes geleistet und verdienen großes Lob. Nicht zuletzt geht der Dank der Baureform-Wohnstätte auch an alle beteiligten Firmen, die rasch, unbürokratisch und fachgerecht die Sanierungsarbeiten durchgeführt haben,“ schließen die beiden Vorstände ihre Danksagung.

Foto (v.l.n.r.): Gemeinderat Ing. Helmut Berger, Gemeinderätin Sylvia Hambalek, Vizebürgermeister Peter Aichmayr, BRW-Vorstände Mag.a Claudia Hahn und Ing. Roland Hattinger, Wolfgang Eisner, Bürgermeister Ing. Karl-Heinz Koll © Baureform-Wohnstätte

Zum Fest gekommen sind Bürgermeister Karl-Heinz Koll, Vizebürgermeister Peter Aichmayr, Gemeinderat Ing. Helmut Berger in Vertretung von Wohnbaureferenten LH-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner und Wolfgang Eisner vom Roten Kreuz Traun.

Der Vorstand und die politischen Vertreter richteten persönliche Worte an die Bewohnerinnen und Bewohner. Bürgermeister Koll, der in der Brandnacht vor Ort war, zeigte sich betroffen und erfreut zugleich: „Der Brand zu Silvester hat viele Traunerinnen und Trauner völlig unerwartet aus ihrem Alltag gerissen. Die Bewohnerinnen und Bewohner haben über Nacht ihr Zuhause und ihre Habseligkeiten verloren. Hinter den Betroffenen liegen herausfordernde Monate. Umso erfreulicher ist es, dass sie nun wieder in ihr gewohntes Umfeld zurückkehren können. Der Abschluss der Sanierungsarbeiten lässt wieder Normalität einkehren.“ Auch er schließt mit anerkennenden Worten: „Besonderer Dank gilt allen, die in den vergangenen Monaten dazu beigetragen haben, diese Rückkehr zu ermöglichen.“

Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an Frau Sabrina Weibold (Vorstandsassistenz) unter +43 732 / 658145-32 oder office@brw.at

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